Akzeptanzförderung von Naturschutzprojekten und Vernetzung von Akteuren in der Region durch Etablierung einer Zweigstelle der Ökologischen Station Naturschutzring Dümmer e.V. im Landkreis Vechta

Projektitel | Akzeptanzförderung von Naturschutzprojekten und Vernetzung von Akteuren in der Region durch Etablierung einer Zweigstelle der Ökologischen Station Naturschutzring Dümmer e.V. im Landkreis Vechta

Projektträger | Ökologische Station Naturschutzring Dümmer e.V. | privater Antragsteller | gemeinnütziger Verein

Förderung: 100.833,36 €
öffentliche Kofinanzierung: 25.208,34 €

Die Betreuung von Naturschutzgebieten im Landkreis Vechta liegt in der Verantwortung der Unteren Naturschutzbehörde (UNB). Sie wird seit vielen Jahren fachlich unterstützt von der Ökologischen Station Naturschutzring Dümmer als Vor-Ort-Betreuer, die ihren Sitz in Hüde am Dümmer im Landkreis Diepholz hat. Allerdings ist die Umsetzung von Naturschutzprojekten in den Schutzgebieten des Landkreises derzeit wenig transparent. Die Öffentlichkeit und insbesondere die in der Region im Naturschutz tätigen Vereine sind oft nicht über aktuelle Projekte informiert oder in diese involviert, dies kann zu Doppelplanungen führen und die Akzeptanz von Maßnahmen mindern. Es soll ein Netzwerk etabliert werden, über das sich Naturschutzakteure im LK Vechta  über Naturschutzplanungen austauschen, über Projekte in den Schutzgebieten vor Ort informiert werden und eigene Projektideen einbringen können. Die Fäden dieses Netzwerks sollen bei einer Person zusammenlaufen, die über fachliche Kenntnis über aktuell im Landkreis durchgeführte und geplante Naturschutzprojekte verfügt. Diese Fachperson soll über eine im Rahmen dieses Förderprojektes geförderte Personalstelle feste/r AnsprechpartnerIn für alle Naturschutzakteure im LK und die breite Öffentlichkeit werden und damit auch die Arbeit in der Schutzgebietsbetreuung transparent und erlebbar machen. Durch Einrichtung einer Zweigstelle der Ökologischen Station Naturschutzring Dümmer im Gebäude des NIZ Goldenstedt (Arkeburg) soll die Vor-Ort-Schutzgebietsbetreuung ein Gesicht bekommen und für Alle transparenter werden. 
Die projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit grenzt sich klar von der Umweltbildung des NIZ ab.