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Leuchtturmprojekte prägen LEADER-Zwischenbilanz

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Vechta hat in ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus Neuenkirchen-Vörden eine positive Zwischenbilanz zur laufenden Förderperiode gezogen. Im Mittelpunkt der Evaluationssitzung standen die Bewertung der geförderten Projekte, ihre Wirkung für die Region sowie die Zusammenarbeit in der LAG.

Besonders hervorgehoben wurden vier Leuchtturmprojekte: die Wissenswerkstatt, die Digitalisierung der Oldenburgischen Volkszeitung, das Virtuelle Musical in Lohne und die Neugestaltung der Freilichtbühne in Lohne. Nach Einschätzung der LAG stehen diese Vorhaben beispielhaft für Projekte, die der gesamten Region zugutekommen und darüber hinaus ausstrahlen.

Eine Befragung der Mitglieder zeigte, dass sowohl kommunale Vertreter als auch Wirtschafts- und Sozialpartner auf gemeinsame Entscheidungen für erfolgversprechende Projekte setzen. „Das zeigt, dass es in unserer Lokalen Aktionsgruppe keinen falsch verstandenen Lokalpatriotismus gibt, sondern alle am Gelingen besonders überzeugender Projekte interessiert sind“, sagte der LAG-Vorsitzende Dr. Wolfgang Krug. 

Zugleich bewertete die LAG, dass das LEADER-Programm ein flexibles Förderinstrument ist. Im Vergleich zu anderen Förderprogrammen seien die Wege oft kürzer, Entscheidungen schneller möglich und Projekte zügiger auf den Weg zu bringen.

„Die umgesetzten Projekte zeigen, wie viel Ideenreichtum und Entwicklungskraft in unserer Region steckt. Gerade mit Blick auf die noch unklaren Rahmenbedingungen der kommenden Förderperiode ist es wichtig zu zeigen, welchen konkreten Mehrwert LEADER und damit EU-Fördermittel vor Ort im Landkreis Vechta schaffen“, blickt Dr. Krug auch auf die kommenden Jahre.

Für die verbleibende Förderperiode will die LAG die umgesetzten Projekte stärker vor Ort in den Blick nehmen und den Austausch mit Akteuren aus benachbarten Regionen ausbauen.