Von Pumptrack bis Gedenkstätte: LEADER-Region Vechta fördert breite Projektpalette
Mit einem kraftvollen Auftakt startet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Vechta ins neue Jahr. In ihrer ersten Sitzung des Jahres am 12.03.2026 bewilligten die Mitglieder eine Reihe von Projekten, die die Region nicht nur stärken, sondern auch sichtbar weiterentwickeln sollen – von neuen Begegnungsorten bis hin zu wichtigen Impulsen für Erinnerungskultur und sozialen Schutz.
Vor den Projektvorstellungen stand ein besonderer Moment im Mittelpunkt: Die LAG verabschiedete Antonius Haverkamp, der die LEADER-Geschäftsstelle Vechta zehn Jahre lang leitete und nun beruflich etwas kürzertritt. Der LAG-Vorsitzende Dr. Wolfgang Krug würdigte Haverkamps souveräne und verlässliche Begleitung der Projektträger.
Jugendwunsch wird Realität: Mobile Pumptrack-Anlage für Neuenkirchen-Vörden
Den Auftakt der Projektvorstellungen machte ein echtes Herzensanliegen junger Menschen, das nun Wirklichkeit wird: Die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden schafft eine mobile Pumptrack-Anlage an. Der Rundkurs mit Wellen und Kurven kann flexibel auf Festen, für Trainings oder Sicherheitsschulungen eingesetzt werden. „Wir freuen uns, ein neues Bewegungsangebot zu schaffen, das allen Gruppen offensteht – ob mit Fahrrad, Longboard oder Rollstuhl“, sagt Maike Hanusch aus dem Sozialamt.
Bibliothek der Zukunft: Universitätsgesellschaft Vechta plant offenen Begegnungsort
Wie Bibliotheken zu lebendigen Treffpunkten werden können, zeigt der Antrag der Universitätsgesellschaft Vechta. Eine Konzeptstudie soll Wege aufzeigen, wie die bestehende Einrichtung zu einem offenen Bildungs- und Begegnungsort für die gesamte Region weiterentwickelt werden kann. „Die Förderung ist der erste Baustein für eine Bildungsmitte im geplanten Bildungsquartier. Wir möchten die Bibliothek als Dritten Ort etablieren, an dem Studierende, Wissenschaft, Stadt und Region miteinander ins Gespräch kommen“, betont Bernd Meerpohl als Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Vechta.
Mehr Raum für Gemeinschaft: Oyther Dorfplatz wird zum Multifunktionsplatz
Der Vechtaer Ortsteil Oythe wächst – und mit ihm der Bedarf an Begegnungsorten. Die Oyther Vereine haben sich daher zusammengeschlossen, um eine zentrale Grünfläche neu zu gestalten. Dank LEADER-Förderung kann diese Fläche nun zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort umgebaut werden. „Die Entscheidung gibt uns Rückenwind. Wir freuen uns schon auf die ersten Konzerte nach dem Umbau“, sagt Heinrich Windhaus vom Musikverein Oythe, der stellvertretend für alle Oyther Vereine den Antrag stellt.
Erinnerung bewahren: Erweiterung der Gedenkstätte für Euthanasie-Opfer
Das Andreaswerk setzt ein wichtiges Zeichen der Erinnerungskultur. Die bestehende Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie im Landkreis soll durch die Umgestaltung einer benachbarten Remise erweitert werden. „Mit der Unterstützung können wir die Erinnerungsarbeit intensivieren und künftig auch Gesprächsrunden und Workshops anbieten“, erklärt Ulrich kleine Stüve.
Ein sicherer Ort für Frauen und Kinder: SkF stärkt das Frauenhaus mit bedarfsgerechter Ausstattung
Ein zentrales Anliegen im Bereich Sicherheit und Schutz vertrat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Für das Frauen- und Kinderschutzhaus in Vechta, das bald erweitert wird, soll eine hochwertige und individuelle Ausstattung angeschafft werden. „Die Förderung gibt uns Planungssicherheit, um noch mehr Frauen und Kindern eine geschützte Anlaufstelle zu bieten“, fasst Christiane Priester vom SkF zusammen.
Aktuelles
Von Pumptrack bis Gedenkstätte: LEADER-Region Vechta fördert breite Projektpalette
Mit einem kraftvollen Auftakt startet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Vechta ins neue Jahr. In ihrer ersten Sitzung des Jahres am 12.03.2026 bewilligten die Mitglieder eine Reihe von Projekten, die die Region nicht nur stärken, sondern auch sichtbar weiterentwickeln sollen – von neuen Begegnungsorten bis hin zu wichtigen Impulsen für Erinnerungskultur und sozialen Schutz.
Vor den Projektvorstellungen stand ein besonderer Moment im Mittelpunkt: Die LAG verabschiedete Antonius Haverkamp, der die LEADER-Geschäftsstelle Vechta zehn Jahre lang leitete und nun beruflich etwas kürzertritt. Der LAG-Vorsitzende Dr. Wolfgang Krug würdigte Haverkamps souveräne und verlässliche Begleitung der Projektträger.
Jugendwunsch wird Realität: Mobile Pumptrack-Anlage für Neuenkirchen-Vörden
Den Auftakt der Projektvorstellungen machte ein echtes Herzensanliegen junger Menschen, das nun Wirklichkeit wird: Die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden schafft eine mobile Pumptrack-Anlage an. Der Rundkurs mit Wellen und Kurven kann flexibel auf Festen, für Trainings oder Sicherheitsschulungen eingesetzt werden. „Wir freuen uns, ein neues Bewegungsangebot zu schaffen, das allen Gruppen offensteht – ob mit Fahrrad, Longboard oder Rollstuhl“, sagt Maike Hanusch aus dem Sozialamt.
Bibliothek der Zukunft: Universitätsgesellschaft Vechta plant offenen Begegnungsort
Wie Bibliotheken zu lebendigen Treffpunkten werden können, zeigt der Antrag der Universitätsgesellschaft Vechta. Eine Konzeptstudie soll Wege aufzeigen, wie die bestehende Einrichtung zu einem offenen Bildungs- und Begegnungsort für die gesamte Region weiterentwickelt werden kann. „Die Förderung ist der erste Baustein für eine Bildungsmitte im geplanten Bildungsquartier. Wir möchten die Bibliothek als Dritten Ort etablieren, an dem Studierende, Wissenschaft, Stadt und Region miteinander ins Gespräch kommen“, betont Bernd Meerpohl als Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Vechta.
Mehr Raum für Gemeinschaft: Oyther Dorfplatz wird zum Multifunktionsplatz
Der Vechtaer Ortsteil Oythe wächst – und mit ihm der Bedarf an Begegnungsorten. Die Oyther Vereine haben sich daher zusammengeschlossen, um eine zentrale Grünfläche neu zu gestalten. Dank LEADER-Förderung kann diese Fläche nun zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort umgebaut werden. „Die Entscheidung gibt uns Rückenwind. Wir freuen uns schon auf die ersten Konzerte nach dem Umbau“, sagt Heinrich Windhaus vom Musikverein Oythe, der stellvertretend für alle Oyther Vereine den Antrag stellt.
Erinnerung bewahren: Erweiterung der Gedenkstätte für Euthanasie-Opfer
Das Andreaswerk setzt ein wichtiges Zeichen der Erinnerungskultur. Die bestehende Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie im Landkreis soll durch die Umgestaltung einer benachbarten Remise erweitert werden. „Mit der Unterstützung können wir die Erinnerungsarbeit intensivieren und künftig auch Gesprächsrunden und Workshops anbieten“, erklärt Ulrich kleine Stüve.
Ein sicherer Ort für Frauen und Kinder: SkF stärkt das Frauenhaus mit bedarfsgerechter Ausstattung
Ein zentrales Anliegen im Bereich Sicherheit und Schutz vertrat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Für das Frauen- und Kinderschutzhaus in Vechta, das bald erweitert wird, soll eine hochwertige und individuelle Ausstattung angeschafft werden. „Die Förderung gibt uns Planungssicherheit, um noch mehr Frauen und Kindern eine geschützte Anlaufstelle zu bieten“, fasst Christiane Priester vom SkF zusammen.